Früh übt sich, wer ein Helfer werden will

Jugendgruppe und Grundausbildung üben gemeinsam in Erbach.

"Leitstelle an Florian Erbach und Heros Ulm: Verkehrsunfall in der Erlenbachstraße, Erbach, 3 Verletzte, fahren sie mit Sondersignal an"
Mit diesem Funkspruch waren diesmal aber nicht die "großen" ehrenamtlichen Retter gemeint, sondern die Jugendgruppen der Feuerwehr Erbach, des THW Ulm und des Roten Kreuzes. Die Jugendlichen dieser Hilfsorganisationen trainierten am Samstag die Zusammenarbeit am Beispiel eines Verkehrsunfalls, ganz wie die "Großen".

Ein Schrottauto, drei vom Jugendrotkreuz dramatisch geschminkte Verletztendarsteller, eine Nebelmaschine und die fachkundige Kommentierung durch den Kommandanten der Feuerwehr Erbach, Thomas Böllinger, bildeten den Rahmen der Übung die von vielen interessierten Passanten, vom benachbarten Markt verfolgt wurde. Während die Feuerwehr den Brandschutz sicherstellte und den Unfallort absicherte, zerlegte das THW das Unfallauto mit hydraulischem Rettungsgerät und rettete mit dem Roten Kreuz die Opfer.

Bei der Nachbesprechung konnte ein positives Fazit gezogen werden: Alle Opfer konnten gerettet werden, die Übung war ein Highlight in der Arbeit der Jugendgruppen und der Öffentlichkeit wurde bewßt, das die Hilfsorganisationen auch in Zukunft ehrenamtliche Helferinnen und Helfer brauchen, um in Not geratenen Menschen helfen zu können. In allen Jugendgruppen der beteiligten Organisationen freut man sich schon auf interessierte Jugendliche die Kameradschaft und den Spaß am Helfen selbst erleben möchten.