THW beseitigt Kontaminiertes Erdreich

Gemeinsamer Einsatz mit dem Ortsverband Blaubeuren auf der Bundesstraße 28 zwischen Blaubeuren und Seissen nach LKW-Unfall.

Am Samstagvormittag kam es gegen 10:15 Uhr auf der B28 zwischen Blaubeuren und Seissen zu einem Unfall mit einem Baustellen LKW. Wie die Polizei Ulm mitteilt fuhr der Fahrer des Sattelzuges auf der B28 von Feldstetten kommend in Richtung Blaubeuren.

Auf der Blaubeurer Steige verunfallte der Sattelzug im Bereich einer langgezogenen Linkskurve und kippte dabei auf die rechte Seite. Er schleuderte gegen eine Leitplanke und kam noch auf der Fahrbahn zum Liegen. Dabei verteilte er über 20 Tonnen Aushubmaterial auf die Fahrbahn und in den angrenzenden Graben. Der Lastwagenfahrer konnte zwar noch selbstständig aus dem Führerhaus aussteigen, wurde aber durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Durch die Beschädigung am Fahrzeug liefen mehrere Hundert Liter Diesel und Öl aus, welche auch in einen angrenzenden Graben eindrangen. Die Feuerwehren aus Blaubeuren und Seissen waren mit mehreren Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort.

Zur Beurteilung des Umweltschadens wurde ein Mitarbeiter des Landratsamtes an die Unfallstelle angefordert.
Er entschied gemeinsam mit der Polizei und der Straßenmeisterei Merklingen das THW zur Bergung der Ladung und zur Beseitigung des Kontaminiertem Erdreiches zu alarmieren. Nach einer Erkundung durch den Zugführer des THW Blaubeuren wurden die Fachgruppen Räumen aus Ulm und Pforzheim alarmiert. Dies wurde nötig da aufgrund der sehr schwierig gelegenen Einsatzstelle ein Bagger mit Kettenantrieb benötigt wurde.

Das durch die 3 schweren Räumgeräte beseitigte Material wurde in bereitgestellte Muldenkipper einer Baufirma verladen und abtransportiert. Unterstützt wurden die Fachgruppen Räumen durch den Ortsverband Blaubeuren der mit dem Zugtrupp zur Koordinierung und einer Bergungsgruppe zur Unterstützung der Arbeiten vor Ort war. Die B28 war bis in die Abendstunden einseitig gesperrt.