Reduzierung des Dienstbetriebes

Ortsverband reagiert auf anhaltende COVID-19-Pandemie mit signifikanter Reduzierung des Dienstbetriebes.

Die COVID-19-Pandemie (umgangssprachlich auch Coronavirus-Pandemie, Corona-Pandemie, Coronavirus-Krise oder Corona-Krise) ist ein Ausbruch der neuartigen Atemwegserkrankung COVID-19. Diese Erkrankung war erstmals Ende Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei auffällig geworden, entwickelte sich im Januar 2020 in China zur Epidemie und breitete sich schließlich weltweit aus. Der Ausbruch wurde durch das bis dahin unbekannte Virus SARS-CoV-2 ausgelöst. Dieses Virus wird auch als neuartiges Coronavirus bezeichnet.

Durch das Bayerische Gesundheitsministerium wurde am 28. Januar 2020 eine erste Infektion in Deutschland bestätigt, woraufhin weitere Maßnahmen angekündigt wurden.

Nach einem Treffen mit den Ministerpräsidenten am 13. März 2020 appellierte Bundeskanzlerin Angela Merkel an die Bürger, „alle nicht notwendigen Veranstaltungen abzusagen und auf Sozialkontakte zu verzichten“. In vielen Bundesländern wurden Maßnahmen beschlossen, um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen. So wurden beispielsweise Großveranstaltungen verboten bzw. Kitas und Schulen geschlossen.

Auch die Führung des Ortsverbandes Ulm hat hierauf reagiert und beschlossen, den Dienstbetrieb auf ein Minimum zu reduzieren. Dies bedeutet im Detail, dass bis auf Weiteres keine Ausbildungen, Sitzungen, Zugdienste und Jugendveranstaltungen mehr stattfinden werden. Die Einsatzbereitschaft bleibt hiervon aber unbetroffen und wird im Hintergrund weiterhin mit kleinstmöglichem Personaleinsatz aufrecht erhalten.

Der Ortsverband will damit der Verantwortung gegenüber seinen Helferinnen und Helfern nachkommen und legt diesen auch Nahe, sich vorbildlich in der Öffentlichkeit zu verhalten und die ausgegebenen Leitlinien einzuhalten. Nur so kann im Fall einer Alarmierung die volle Einsatzfähigkeit des Ortsverbandes sichergestellt werden.

Zudem stehen im Ortsverband entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in Form von Schutzanzügen, Masken, etc. zur Verfügung, um für unsere Helfer den bestmöglichen Schutz zu garantieren. Auch ein Einsatz der CBRN-Kräfte ist derzeit denkbar. Hierzu steht die Führung des Ortsverbandes in Kontakt mit der THW Leitung, dem Landratsamt und diversen lokalen Institutionen.