Grundausbildung in Pandemiezeiten

Auch in Pandemiezeiten ruht die Grundausbildung von neuen Helfern im THW Ortsverband (OV) Ulm nicht.

Aktuell befinden sich zwei Gruppen von Anwärtern in der Ausbildungen. Sie werden im Herbst dieses Jahres ihre Prüfung ablegen, um dann als Helfer im Einsatz tätig werden zu können.

Theorie in Videokonferenzen
Im Lockdown mit den strengen Kontaktbeschränkungen von November 2020 bis Mai 2021 war leider keine Ausbildung in Präsenz möglich. Trotzdem hat der OV weiterhin die Kurse ermöglicht, hierzu wurde der normale Ausbildungsplan umstrukturiert und die theoretischen Grundlagen vorgezogen. Die Kurse fanden dann als Online-Konferenzen mit unterschiedlichen Dozenten statt. Zur Auflockerung gab es auch ein THW-Jeopardy um den Stoff zu festigen und die Begeisterung für den Katastrophenschutz zu steigern. Auch eine Weihnachtsfeier konnte stattfinden bei der jeder Helfer ein kleines Geschenk vom THW Ortsverband auspacken durfte - auch wenn leider nur virtuell am Computer, .

Mit viel Elan in die Praxis
Nachdem sich die Inzidenzwerte im Kreis Ulm entspannt haben, ist seit Mai 2021 auch wieder eine Ausbildung in Präsenz möglich. Auch hierbei müssen Hygiene- und Schutzkonzepte beachtet werden, doch die Vermittlung des Umgangs mit der Ausrüstung kann im OV stattfinden. Hierbei wurde beispielsweise das Bergen verschütteter Personen genauso geübt wie der Umgang mit Schere und Spreizer oder die Notversorgung mit Strom.

Die Gruppen der aktuellen Grundausbildung sehen optimistisch in die Zukunft und hoffen auf eine weitere Entspannung der Lage. Im Oktober 2021 wird dann hoffentlich der Abschluss der Grundausbildung gefeiert werden können. Somit wird der THW OV Ulm verstärkt und steht gestärkt für zukünftige Einsätze zur Gefahrenabwehr zur Verfügung.