Bergungsgruppe aus Ulm unterstützt im Hochwassergebiet

Vergangene Nacht hat der OV Ulm seine Bergungsgruppe in das vom Hochwasser geplagte Einsatzgebiet nach Nordrhein-Westfalen entsendet.

In den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands können regional immer noch Unwetter auftreten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet sogar ab Samstag 24.07. erneut mit Gewittern und Starkregen. Besonders betroffene Ortschaften kämpfen bereits seit über einer Woche mit den Folgen der Katastrophe.

Seit Beginn unterstützt das THW mit Material, Einsatzkräften und einem errichteten Bereitstellungsraum für die Einsatzkräfte bzw. für die Einsatzleitung. Besonders akut ist die Lage zurzeit im Landkreis Ahrweiler. Hier war der volle Einsatz des THW gefordert. Um umliegende Orte vor den Wassermassen zu schützen, versorgten Helferinnen und Helfer der Ortsverbände aus Ahrweiler, Andernach, Koblenz und Sinzig bereits Einsatzstellen im gesamten Kreisgebiet mit Sandsäcken.

Das Wasser machte auch an anderen Stellen Probleme. Der aufgeweichte Boden drohte an einer Autobahn eine Mauer abrutschen zu lassen. Durch Entlastungsbohrungen konnte die Gefahr vorerst gebannt werden, die Autobahn bleibt mit Einschränkungen weiter befahrbar. Zahlreiche Ortsverbände aus der Region, dem Umland und ganz Deutschland wurden bereits in den Einsatz beordert

Auch der Ortsverband Ulm steht in den Startlöchern, so ist beispielsweise bereits Material gezählt und für einen eventuellen Abruf bereit und Helfer haben bereits Rücksprachen mit Ihren Arbeitgebern getroffen um im Falle eines Falles schnell abrufbar zu sein.

Gegen 00:30 der vergangenen Nacht war es dann soweit, die Bergungsgruppe des Ortsverband Ulm wurde angefragt und sollte Ihr Einsatzgerüstsystem (EGS) mitführen ins Katastrophengebiet. Zugführer und Gruppenführer stellten noch in der Nacht ein 8-köpfiges Team auf die Beine und entsendeten die Helfer gegen 05:00 in Richtung NRW, wo Sie gegen Mittag auch eintrafen. Ziel war zunächst der Bereitstellungsraum im Bereich Nürburg, um genau zu sein sogar auf dem Nürburgring. Nach einer kurzen Ruhepause und der Aufnahme von Verpflegung verlegten die Helfer auch direkt in das Einsatzgebiet.

Unseren Helferinnen und Helfer im Einsatzgebiet wünschen wir gutes Gelingen und freuen uns schon jetzt sie gesund und munter wieder in Ulm begrüßen zu dürfen.

Ein großer Dank geht an alle Arbeitgeber, die dieser Tage auf die Arbeitsleistung ihrer Mitarbeiter verzichten und damit aktiv einen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung leisten.