Brandeinsatz in Wiblingen

Ein Scheunenbrand holt am frühen Morgen die Ulmer Helfer aus den Betten

Am Montagmorgen gegen halb vier meldeten vorbeifahrende Autofahrer den Brand einer freistehenden Scheune zwischen Ulm und Illerkirchberg.
Zusammen mit rund 80 Kräften der Feuerwehr waren Zugtrupp, Fachberater und die Fachgruppe Räumen im Einsatz und kämpften gegen das Feuer.

Noch ist vollkommen unklar, warum der Brand in der Scheune ausbrach. Ein Traktor, ein Anhänger und diverses landwirtschaftliches Gerät konnte aus den Flammen gerettet werden. Große Mengen Heu und Stroh brannten in der blechverkleideten Halle. Um an alle Glutnester zu kommen, war die Fachgruppe Räumen unter Atemschutz mit Radlader und Bagger im Einsatz. Das brennende Heu wurde in ganzen Ballen aus der Halle transportiert, um es dann auf einem gegenüberliegenden Acker auszubreiten und durch die Feuerwehrleute ablöschen zu lassen.

Damit genug Löschwasser verfügbar war, wurde eine über einen Kilometer lange Löschwasserleitung zum nahegelegenen Binsenweiher verlegt. Von dort wird mit einer hydraulischen Hochleistungspumpe Wasser gefördert, um die zahlreichen Löschfahrzeuge zu versorgen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch den dichten Baumbestand um die Scheune herum, so können nicht von allen Seite Öffnungen in die Scheune geschnitten werden, um an alle Glutnester zu kommen.

Auch Bauteile der Halle wurden letztlich mit dem Greifer am Radbagger erfasst und aus der Scheune transportiert, um ein Lagebild über den Zustand der Scheune zu gewinnen.

Der Einsatz endete am Montag Nachmittag.

Fotos: Einsatzfoto.net - Thomas Heckmann