Einstein-Triathlon

Fachgruppe Wassergefahren unterstützt Sportveranstaltung an der Donau

Am Sonntag den 28.07.2013 war es dann soweit. Morgens um 7 Uhr trafen sich 12 Helfer der FGr Wassergefahren, der 1. BG und der Fg Räumen im Ortsverband.
Mit unseren beiden Booten und einem Außenborder im Gepäck ging es dann an unseren Wasserplatz am Kraftwerk Böfinger Halde.
Auf dem Weg zum Kraftwerk erreichte uns dann noch ein zusätzlicher Auftrag: Dixie in der Donau. Auf unbekannte Weise kam in der Nacht zum Sonntag ein Dixie-Klo in die Donau und trieb nun dort herrenlos herum. Dank MAN und Ladekran war das schwimmende Klo jedoch schnell aus der Donau gefischt und der Ausstieg bereit für den Ansturm der insgesamt über 1500 Schwimmer.

Ein Teil der Mannschaft positionierte sich in Wathosen am Ausstieg auf Höhe der Messehallen um den Schwimmern aus dem Wasser zu helfen. Die restliche Mannschaft machte sich mit „Jumbo“, „Nelly“ und dem Ponton auf den Weg zum obersten Startpunkt.

Mit Hilfe unserer beiden Boote Nelly und Jumbo brachten wir die 90m² große schwimmende Startplattform zunächst unterhalb der Eisenbahnbrücke in Position. Verankert wurde diese dort mit mehreren Leinen am Neu-Ulmer Ufer. Zusätzlich wurde die Plattform am äußeren Ende mit einem Anker in der Flussmitte festgesetzt. So konnten die Schwimmer bequem über die Kiesbank auf die Startplattform steigen.
Zeitlich versetzt starteten die Schwimmer dann in drei großen Startwellen. Unsere beiden Boote samt Helfer hielten sich dabei im Hintergrund am Ufer und auf der Plattform bereit um den Schwimmern zu helfen und im Falle eines Losreißens der Plattform sofort eingreifen zu können.
Parallel hierzu wurde unser Ponton mit Außenborder zu einer schwimmenden Filmstation umfunktioniert. Dadurch war es möglich, das Kamerateam direkt an das Geschehen heranzufahren und das Schwimmen aus nächster Nähe in vielen Perspektiven einzufangen. Nach dem Start der dritten Welle wurde die 30 Meter lange und 3 Meter breite Startplattform stromabwärts an den Start für die olympische Distanz verlegt. Dieser befand sich an der Spitze des Schwals, der Zustieg der Schwimmer erfolgte ebenfalls von Neu-Ulmer Seite aus. Mit einigen Leinen und Alu-Blechen sorgten wir wieder für eine sichere Verankerung an Land und einen einfachen Zustieg. Auch hier starteten dann wieder drei Wellen mit Schwimmern, angefeuert von zahlreichen Zuschauern auf beiden Seiten der Donau.

Abschließend erfolgte dann der Start auf Höhe der Fußgängerbrücke in Offenhausen. Dies war die kürzeste Distanz, der sog. Jedermann-Start. Auch hier gab es wieder drei Startwellen und jede Menge Zuschauer die die Athleten anfeuerten und für gute Stimmung sorgten. Diese war offensichtlich so gut, dass während dem Start der ersten Welle eine Leine nachgab und sich mit einem Knall in zwei Teile auflöste. Folglich wanderte die komplette Plattform aufgrund der fehlenden Strömung und der gewaltigen Energie von über 150 gleichzeitig abspringenden Schwimmern stromaufwärts. Wir ließen uns dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen, tauschten die defekte Leine gegen eine Stärkere aus und richteten die Startplattform neu aus. Zudem setzen wir unseren „Jumbo“ an die hintere Kante der Plattform und drückten die Plattform während des Starts nach vorn. Somit wurde die Bewegung der Plattform minimiert und die beiden letzten Startwellen konnten ohne weitere Zwischenfälle auf die Strecke gehen.

Abschließend wurde die Jetfloat-Plattform wieder ans Kraftwerk verlegt und abgebaut.
Ein Dank geht an die beiden Ortsverbände Marktheidenfeld und Neuburg an der Donau, die uns einen Teil der Jetfloat-Elemente zur Verfügung gestellt haben.

Alles in allem war es für uns ein klasse Wochenende und ein erfolgreicher Abschluss zweier sehr arbeitsreicher Monate. Teilweise waren Helfer an jedem Wochenende und auch abends unter der Woche aktiv, haben Urlaub genommen oder sind von weit her angereist. Und das bei diesem Traumwetter…

Hut ab und nochmals vielen Dank an alle die in irgendeiner Form beteiligt waren!